Der Kunde, der meinte, er brauche kein Mobile-SEO, weil seine Zielgruppe „keine Smartphones verwendet“
In einer Zeit, in der über 50 % des gesamten Internetverkehrs von mobilen Geräten stammt, gibt es immer noch Unternehmen, die glauben, dass Mobile-SEO für sie irrelevant ist. Diese Kunden sind überzeugt, dass ihre Zielgruppe ausschließlich Desktop-Nutzer sind und dass Mobile-Optimierung daher überflüssig ist. Einer dieser Kunden, nennen wir ihn Markus, war fest davon überzeugt, dass Mobile-SEO für ihn keine Rolle spielt – und brachte mich damit in eine der kuriosesten Diskussionen meiner SEO-Karriere.
„Meine Zielgruppe benutzt keine Smartphones!“
Es begann wie so oft mit einem Anruf: Markus betrieb ein erfolgreiches B2B-Unternehmen und wollte seine Website für Suchmaschinen optimieren lassen. Doch als ich die Wichtigkeit von Mobile-SEO erwähnte, kam die überraschende Antwort: „Das brauchen wir nicht. Unsere Kunden benutzen keine Smartphones.“
Diese Aussage warf bei mir sofort Fragen auf. In einer Welt, in der jeder ein Smartphone besitzt und damit zumindest ab und zu im Internet surft, klang es absurd, dass eine Zielgruppe komplett auf mobile Endgeräte verzichten sollte. Aber Markus war überzeugt. „Unsere Kunden sind traditionell, die sitzen den ganzen Tag am Schreibtisch und nutzen nur ihre Computer“, erklärte er mir.
Die Bedeutung von Mobile-SEO
Mobile-SEO ist heute einer der wichtigsten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung. Google hat bereits vor Jahren damit begonnen, mobile-freundliche Websites zu bevorzugen, und im Zuge der „Mobile-First-Indexierung“ werden mobile Versionen von Webseiten oft zuerst bewertet. Das bedeutet, dass selbst wenn der Großteil einer Zielgruppe Desktop-Nutzer sind, eine Website ohne Mobile-Optimierung in den Suchergebnissen abfällt.
Hier sind einige Gründe, warum Mobile-SEO unverzichtbar ist:
Google’s Mobile-First-Indexierung: Seit 2018 bewertet Google Websites basierend auf ihrer mobilen Version. Eine nicht optimierte mobile Seite kann also auch das Desktop-Ranking negativ beeinflussen.
Mobile Nutzung steigt stetig: Auch im B2B-Bereich greifen immer mehr Entscheidungsträger und Manager auf mobile Geräte zurück, um schnelle Informationen unterwegs zu suchen.
Nutzerfreundlichkeit: Mobile-optimierte Webseiten bieten eine bessere Nutzererfahrung, was zu längeren Besuchszeiten, mehr Interaktionen und niedrigeren Absprungraten führt – alles positive Signale für Google.
Konkurrenzvorteil: Viele Unternehmen haben mobile SEO bereits in ihre Strategie integriert. Wer hier zurückbleibt, verliert nicht nur potenziellen Traffic, sondern gibt der Konkurrenz einen entscheidenden Vorteil.
Die Realität der mobilen Nutzung
Trotz all dieser Argumente blieb Markus stur. „Unsere Zielgruppe ist anders. Die sind nicht auf dem Smartphone unterwegs, die arbeiten mit PCs und Laptops.“ Ich versuchte ihm zu erklären, dass selbst Geschäftsleute und Entscheidungsträger mobile Geräte verwenden, um zwischendurch auf Informationen zuzugreifen, E-Mails zu checken oder Produkte zu vergleichen. Viele von ihnen nutzen mobile Geräte, um Websites während Geschäftsreisen oder Meetings aufzurufen.
Doch Markus war davon überzeugt, dass seine Zielgruppe anders tickt und dass es sich nicht lohnen würde, Ressourcen in Mobile-SEO zu investieren. Aber wie bei vielen Kunden, die von ihrer Meinung nicht abrücken wollen, mussten wir auf harte Daten setzen.
Der Aha-Moment: Analysedaten lügen nicht
Um Markus von der Bedeutung von Mobile-SEO zu überzeugen, schlug ich vor, seine Website-Daten zu analysieren. Dabei war ich sicher, dass wir ein gutes Stück Mobile-Traffic finden würden, auch wenn er davon ausging, dass dieser gering ist.
Tatsächlich zeigten die Daten, dass rund 30 % der Website-Besucher über mobile Endgeräte kamen. Das war zwar weniger als der Durchschnitt, aber immer noch ein erheblicher Anteil – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Seite überhaupt nicht für mobile Nutzer optimiert war. Die Besucherzahlen waren hoch, aber die Absprungrate war alarmierend: Mehr als 70 % der mobilen Nutzer verließen die Seite, ohne überhaupt mit ihr zu interagieren.
Als ich Markus diese Zahlen präsentierte, begann er langsam zu verstehen, dass Mobile-SEO auch für sein Unternehmen wichtig ist. Die Absprungrate zeigte deutlich, dass mobile Nutzer zwar die Seite besuchten, aber aufgrund der schlechten Nutzererfahrung sofort wieder absprangen. Das war verlorenes Potenzial.
Der Weg zur mobilen Optimierung
Nachdem Markus die Bedeutung der mobilen Optimierung erkannt hatte, stimmte er zu, einige Anpassungen vorzunehmen. Wir konzentrierten uns zunächst auf die technische Optimierung der Website:
Responsive Design: Die Seite wurde so umgestaltet, dass sie sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst und eine optimale Nutzererfahrung auf mobilen Geräten bietet.
Schnelle Ladezeiten: Mobile Nutzer haben oft eine schlechtere Internetverbindung als Desktop-Nutzer. Wir verbesserten die Ladezeiten der Seite, um sicherzustellen, dass sie auch bei langsamen Verbindungen schnell geladen wird.
Verbesserte Navigation: Die Navigation wurde für Touchscreens optimiert, sodass mobile Nutzer einfacher durch die Seite navigieren konnten.
Mobile-freundlicher Content: Der Text wurde an kleinere Bildschirme angepasst, sodass er leicht zu lesen und scrollen war, ohne dass die Nutzer ständig zoomen mussten.
Die Ergebnisse
Nach den Optimierungen dauerte es nicht lange, bis die positiven Effekte sichtbar wurden. Die Absprungrate sank drastisch, und die Verweildauer auf der Seite stieg an. Außerdem zeigte sich ein leichter Anstieg im mobilen Traffic, was darauf hindeutete, dass Google die mobile Optimierung der Seite positiv bewertete. Auch wenn der Desktop-Traffic weiterhin dominierte, war es klar, dass die mobile Optimierung eine wichtige Rolle spielte.
Markus war überrascht von den Ergebnissen und gestand schließlich ein, dass er die Bedeutung von Mobile-SEO unterschätzt hatte. Auch wenn seine Zielgruppe hauptsächlich Desktop-Nutzer war, hatten die mobilen Optimierungen nicht nur den mobilen Traffic verbessert, sondern auch das allgemeine Ranking der Seite positiv beeinflusst.
Fazit: Mobile-SEO ist für jede Zielgruppe wichtig
Die Geschichte von Markus zeigt, dass Mobile-SEO selbst für Unternehmen, die glauben, dass ihre Zielgruppe keine Smartphones nutzt, wichtig ist. Die Mobile-First-Indexierung von Google macht es unerlässlich, eine Website auch für mobile Nutzer zu optimieren – und sei es nur, um die allgemeinen Rankings zu verbessern. Selbst im B2B-Bereich greifen immer mehr Nutzer auf mobile Geräte zurück, um schnell Informationen abzurufen.
Für alle, die Mobile-SEO für unnötig halten: Schaut euch die Daten an, bevor ihr eine Entscheidung trefft. Ihr werdet überrascht sein, wie viele eurer potenziellen Kunden mobil unterwegs sind.
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